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Veranstalter
Kunstverein Lingen e. V. Meike Behm
Kaiserstraße 10a
Lingen (Ems)
Tel. 0591 59995
Veranstaltungsort
Kunsthalle Kaiserstraße 10a
49809 Lingen (Ems)

Junge Virtuosen: "Vox Quartett"

 

Konzert in der Kunsthalle Lingen

 
Am Sonntag, den 16. Februar 2020 um 18 Uhr lädt der Kunstverein Lingen zu einem Konzert "Junge Virtuosen" in die Kunsthalle ein. Diese Konzertreihe ist eine Kooperation zwischen GWK Münster und der Kunsthalle Lingen. Musikerinnen und Musiker sind Preisträger internationaler Wettbewerbe und Förderpreisträger der GWK, Münster. Das Konzert mit dem Vox Quartett findet in Kooperation mit der Stadt Lingen (Ems) statt. Möglich wurde die Realisierung durch die großzügige Unterstützung der MV Unternehmensgruppe GmbH & Co. KG aus Lingen.
 
Die Mitglieder des jungen Vox Quartetts studieren in Berlin und gastieren schon solistisch und als Kammermusiker*innen international. Sie wurden bei renommierten Wettbewerben ausgezeichnet, Christa-M. Stangorra gewann zudem den GWK-Förderpreis.
 
Vox Quartett
  • Christa-Maria Stangorra Violine
  • Mayu Tomotaki Violine
  • Janeks Niklavics Viola
  • Wolf Hassinger Violoncello
 
PROGRAMM:
  • Franz Schubert (1797–1828): Quartettsatz c-Moll, D 703
  • Ludwig van Beethoven (1770–1827): Streichquartett c-Moll, op. 18 Nr. 4
  • Franz Schubert: Streichquartett a-Moll Nr. 13, D 804, op. 29 „Rosamunde“
 
1820 beginnt Franz Schubert ein Streichquartett in c-Moll, doch er lässt es nach dem 41. Takt des 2. Satzes unvollendet liegen: ein spannendes Experiment auf dem Weg zu einem neuen Stil, in dem zwei musikalische Ideen einander entgegenstehen, um sich dann zu durchdringen, wie ein Traum und seine Zerstörung. Liedhaft ist sein sog. „Rosamunde“-Quartett, in dem Schubert 1824 u.a. auf seine berühmte Bühnenmusik zum Schauspiel „Rosamunde“ und sein Schiller-Lied „Götter Griechenlands“ zurückgreift, dazu auf Ländler und Walzer. Auch hier herrscht Konflikt – zwischen Lied und Kontrapunkt, Dur und Moll: zwischen der Sehnsucht nach der „schönen Zeit“ und dem melancholischen Wissen um ihre Unerreichbarkeit. Romantische Brechung und Hochspannung. Drama und Erregung auch beim 30-jährigen Beethoven: orchestrale Fülle, düsteres Pathos in der „Schicksalstonart“ c-Moll, am Ende aufgelöst in C-Dur.
 
 
 
Datum: Sonntag, 16. Februar 2020
Uhrzeit: 18:00 Uhr
Eintrittspreis:
17 €
erm. 15 €
Studierende der Hochschule Osnabrück, Dozentinnen und Dozenten sowie Schülerinnen und Schüler der Musikschule des Emslandes Eintritt frei!


Fotos v.o.n.u.: Headerfoto Stadt Lingen (Ems), Juan Cernades